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Friday, August 31, 2007

Musikunterricht

Ergänzend zum gewohnten Musikunterricht ist Abwechslung von elementarer Bedeutung. Deshalb findet der Musikunterricht in den Orchester-Camps von artesono im Register aber auch in kleinen Gruppen statt und umfasst sogar Einzelunterricht. Dies fördert die gegenseitige Motivation und Imitation und stärkt die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens. Die schwächeren Schüler werden von der Gruppe mitgezogen und die "Übereifrigen" lernen sich anzupassen.

Friday, August 24, 2007

Musikunterricht

Musikunterricht der Spass macht
Wenn ich mit etwas Abstand auf das Internationale Orchester-Camp von artesono schaue, dann kann ich bestätigen, dass dort Musik unmittelbar erlebt und gelebt worden ist. Das sind ganzheitliche Erfahrungen: Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen mit verschiedenen Sprachen sind hier 24 Stunden zusammen, essen miteinander, erleben Abenteuer, sind in spannenden Proben, lernen neue Ansätze zu üben und lernen einander über die Sprach-barrieren hinweg zu verstehen. Diese Art von Erfahrungen und solches Verstehen von Musik findet an der Volksschule sowie an den Musikschulen leider immer weniger statt. Sie sind in dieser Form zum Teil auch gar nicht möglich. Die Musikpädagogik hat in diesem Bereich eine sehr deutliche Krise. Hauptsächlich ist dies selbstverschuldet, etwa aufgrund einer immer noch ausgeprägten Fixierung auf so genannte klassische Bildungsinhalte aber auch durch die billigen Anbiederungsversuche an die Schüler mit einem reinen Pop-Schlager-Unterricht. In den Orchester-Camps stelle ich immer wieder fest, mit wie viel Freude die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Arbeit gehen. Die engagierten Dozenten sind nicht nur als Musiklehrer tätig. Sie arbeiten auch als aktive Berufsmusiker. Für mich eine unabdingbare Forderung an jeden Musiklehrer, denn wie soll jemand Freude an Musik vermitteln, der selber nicht aktiv musiziert?

Friday, August 17, 2007

Orchester-Camp

Als Organisator und Verantwortlicher von internationalen Orchester-Camps für Kinder und Jugendliche habe ich mir auch schon überlegt, eigentliche Feedback-Formulare ausfüllen zu lassen. Niemand füllt diese schon gerne aus. Trotzdem sind wir darauf angewiesen, dass Teilnehmende, Eltern du Lehrer uns sagen, wie sie das Camp erlebt haben. Anschliessend an das diesjährige Camp haben wir das erlebt, was kein Feedbackformular kann. Wir haben – ohne danach zu fragen – eine grosse Zahl an E-Mails, SMS und Brief mit ganz tollen Rückmeldungen bekommen. Die Lehrer vom Camp haben sich getroffen und uns anschliessend schriftlich ihre Empfehlungen für das nächste Camp mitgeteilt. Weitere Beispiele:

Mutter eines Kindes
„…Was mich besonders berührt hat ist die Stimmung, die Zufriedenheit, die diese jungen Menschen ausgestrahlt haben. A. war sehr ausgeglichen und zu meinem Erstaunen nicht mal müde, in den folgenden Tagen.“

Vater von zwei Kindern
„… Also wir haben die beiden Kinder sehr, sehr glücklich mitgenommen! Beide wollen nächstes Jahr unbedingt wieder kommen

Ein Musiklehrer
„.. Musik ist „Musik ist klanggewordenes Leben. Das Camp-07 war in jeder Hinsicht eine gross­­artige Bereicherung!“

Ein Kind
„…Die 11 Tage im artesono Lager fand ich cool und sehr spannend. Mit Z. und M. habe ich sehr gerne musiziert, sie konnten mir viel beibringen und waren dabei immer sehr nett.

Friday, August 10, 2007

Orchester-Camp

Musizieren ist Hochleistungssport!
Wenn ein Mensch Musik macht, sind - je nach Instrument - dutzende von Muskeln gleichzeitig beansprucht und die dazu benötigte Koordination steht derjenigen im Hochleistungssport in nichts nach. In den internationalen Musik-Camps von artesono wird deshalb sehr darauf geachtet, dass die jungen Musikerinnen und Musiker genügend Bewegung und frische Luft haben. Es ist entscheidend für Instrumentalisten, dass sie ihren ganzen Körper fit halten. Das hilft Verspannungen abzubauen und Haltungsschäden vorzubeugen. Die Konzentrationsfähigkeit wird gefördert und die optimale Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates wird begünstigt. Sportliche Aktivitäten helfen mit, den Teamgeist zu fördern. Und das wirkt sich wiederum im Ensemble und Orchesterspiel positiv auf die Gruppe aus.

Monday, August 06, 2007

Orchester-Camp

In den Orchester-Camps von artesono ensteht jeweils ein Wettbewerb in der Gruppe, da es ganz unterschiedliche Spielniveaus gibt. Diejenigen, die gut sind, werden mit gezieltem Lob und sanfter Kritik noch mehr Fortschritt machen und diejenigen, die noch nicht so fortgeschritten sind, werden sich weiter entwickeln, weil sie es den anderen gleichtun wollen. Mit dem Ziel, die vier Konzerte am Schluss des Camps möglichst gut zu spielen, wachsen viele der jungen Musikerinnen und Musiker förmlich über sich hinaus. Oft kommen nach diesen Konzerten erstaunte Eltern mit der Feststellung zu mir: "Wir wussten gar nicht, dass unser Kind das kann…

Thursday, July 26, 2007

Orchester-Camp

Im Leben eines Musikers sind - neben dem fachlichen Bereich - Kontakte das Wichtigste überhaupt. Vermutlich gibt es keinen andern Beruf bei dem Kontakte zu anderen Menschen desselben Berufes für alle Stufen der Karriere diese enorme Bedeutung haben. Wenn ein Musiker sich entwickeln will, muss er andere Musiker kennen um so zu Einsätzen und Engagements zu kommen. Das erleben Junge Berufsmusiker als Musiklehrer in einem Internationalen Orchester-Camp. Die gleiche Erfahrung auf einem anderen Niveau machen Kinder und Jugendliche wenn sie in einem internationalen Orchester ohne die Sprache des andern zu sprechen, mit ihm zusammen spielen. Sicher lässt sich dann auch noch jemand finden, der als Dolmetscher hilft und so auch eine sprachliche Verständigung zu Stande kommt. Am Schluss gehen die Kinder mit vielen interkulturellen Erfahrungen nach Hause und eben mit vielen Adressen aus verschiedenen Ländern.

Monday, July 23, 2007

Jugend und Musik

Am 3. Internationalen Orchester-Camp, organisiert und durchgeführt von artesono visions in concert, kann einmal mehr hautnah miterlebt werden, mit welcher Begeisterung Kinder und Jugendliche Musik machen. Begleitetes und individuelles Proben, Musikunterricht in kleinen Gruppen sowie Sport und Freizeitspiele wechseln sich ab. Die Kinder üben täglich mehrere Stunden um am grossen Schlusskonzert ihren Betrag im Orchester-Auftritt leisten zu können. Das sind einmalige Erlebnisse.
Eine Aussage von vielen: Guillermo Vila, 16 Jahre, kommt aus Spanien. Er ist über das Internet auf das Camp aufmerksam geworden. „Ich liebe alles im Camp und werde nächstes Jahr wieder kommen“.

Friday, July 13, 2007

Jugend und Musik

Wechsel des Instrumentes.
Soll ein Kind konsequent beim gewählten Instrument bleiben oder soll es das Instrument wechseln, wenn ihm dieses nicht mehr Spass macht?
Es ist eine grundsätzliche Frage der Erziehung, wie schnell man einem Kind nachgibt. Sicher sollte man wegen einer vorübergehenden (2-3 Monate dauernden) Unlust nicht schon das Instrument wechseln. Das würde grundsätzlich ein falsches Zeichen setzen. Aber wenn auch nach einem Jahr die Freude ausbleibt, ist es angezeigt, das Instrument zu wechseln.

Friday, July 06, 2007

Jugend und Musik

Gibt es Instrumente, die für mein Kind nicht geeignet sind?

NEIN! Jedes Kind kann jedes Instrument erlernen. Wieso wird das denn nicht auch so gelebt?Oft bestimmt ein begrenztes Angebot der Musikschulen die Auswahlmöglichkeit. Und so kann es passierten, dass ein Kind an Stelle seinem gewünschten Instrumente ein anderes erlernen muss. Nach wie vor besteht die Meinung, dass einzelne Instrumente erst im höhere Alter erlernt werden können. Typisches Beispiel dafür ist die Trompete. Es wird behauptet, das bei Kindern unter 10 Jahren das Trompetenspiel eine Wölbung der Brust oder eine falsche Zahnstellung hervorrufen kann. Diese Annahmen sind uralt und sind durch fortschrittliche Musikschulen widerlegt, die seit Jahrzehnten 6-jährige Kinder Trompete spielen lassen ohne dass diese ein Beeinträchtigung ihrer Gesundheit erleiden. Mit dem Essen kommt der Apetitt.

Tuesday, July 03, 2007

Jugend und Musik

Hat mein Kind Begabung für Musik? Eine Frage, die ich immer wieder von Eltern höre. Hier verhält es sich ähnlich, wie mit dem Spruch: „Der Appetit kommt mit dem Essen“. Es ist wichtig, Kinder dazu anzuhalten, ein Instrument zu erlernen, den Musikunterricht zu besuchen. Ein Kind soll ganz genau das Instrument erlernen, welches ihm zum Zeitpunkt X am meisten Spass macht. Nochmals: „Der Appetit kommt mit dem Essen“ – Die Freude kommt mit dem Spielen und mit den gemachten Fortschritten.

Thursday, June 21, 2007

Internationale Orchestercamps

Häufig erreichen uns E-Mails mit der Frage, warum artesono's Orchestercamps "International" seien und was unser Ziel sei.

Hier die Antwort.

In Zusammenarbeit mit einzelnen Musikverbänden Europas und den internationalen ständigen Vertretungen in der Schweiz fördert artesono mit grossem Engagement die Begegnung von jungen Musikerinnen und Musikern in diesen internationalen Orchestercamps .

Kinder und Jugendliche aus aller Welt kommen in der Schweiz zusammen und erarbeiten musikalische Werke, die sie am Schluss des Lagers in Konzerten aufführen.
Musik ist dabei die Sprache, das verbindende zentrale Element, das alle anderen Sprachbarrieren überwindet.

Dabei ist die Vision von artesono, allein durch die Musik eine völkerverbindende Vernetzung junger Menschen aus aller Welt herzustellen.

So finden Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt über die Musik den Kontakt zu Ihresgleichen aus anderen Kulturen und Religionen.

Wednesday, April 25, 2007

Kann Musik hören heilen?

Von Christoph Leprich

Der Mozart-Effekt
Anfang der 1990er Jahre überraschten amerikanische Forscher die Fachwelt. Sie spielten Probanden eine Mozart Sonate (KV 448) vor und das Konzentrations- vermögen, beziehungsweise das zeitliche Vorstellungsvermögen der Probanden nahm deutlich zu. Damit hielt der Begriff Mozart-Effekt, kurz ME, Einzug in die Kognitionspsychologie. Zwar konnten die Ergebnisse genau dieser Versuchsanordnung nicht mehr bestätigt werden, aber dennoch untersuchen seitdem Forscher in aller Welt verstärkt, wie Musik auf die kognitiven Fähigkeiten wirkt. Musik wie die von Johann Sebastian Bach oder Antonio Vivaldi kommt dabei in ihrer logischen Struktur der menschlichen Sprache am nächsten.

Neuestes Forschungsergebnis - auditive Spiegelneuronen
Durch Bildgebende, neurologische und andere Untersuchungsverfahren werden die Abläufe im Gehirn und die Auswirkungen auf den Körper beim Musik konsumieren, bzw. Musizieren immer klarer. Ende 2006 hat ein Wissenschaftsteam in Holland die so genannten auditiven Spiegelneuronen nachgewiesen. Diese Neuronen sind ein wichtiger Schlüssel für das Verständnis der neurophysiologischen Prozesse bei der emotionalen Verarbeitung von akustischen Eindrücken im Gehirn.

Musik als Therapie
Prinzipiell unterscheidet man zwischen rezeptiver und aktiver Musiktherapie, also dem Zuhören bzw. dem Selbstmusizieren. Die psychotherapeutisch orientierte aktive Musiktherapie geht davon aus, dass sich Störungen oder Krankheiten, an der Klienten leiden, in der Art wie diese Musik erleben oder machen, äußern. Durch Veränderungen des musikalischen Verhaltens und Erlebens können Veränderungen im Bereich der Krankheit und Störung erreicht werden.

Kann Musik hören heilen?
Die Antwort bei vielen Störungsbildern ist: wahrscheinlich ja. Die Arbeitshypothese dazu lautet: der menschliche Organismus unterliegt einer Vielzahl von Biorhythmen. Musik ist ebenfalls Rhythmus. Zum richtigen Tageszeitpunkt mit der passenden Musik "behandelt" gelingt es, das Gehirn und Nervensystem entsprechend zu beeinflussen. Auf diese Weise können Bluthochdruck, Verspannungen, Stress etc. positiv beeinflusst werden.

Thursday, March 01, 2007

Musik ist Lebenselixier

Wir alle brauchen Sauerstoff um zu überleben, wir müssen trinken, müssen essen.
Grundbedürfnisse des Menschen, die stets gestillt werden müssen.

Auch Musik ist ein Bedürfnis. Wenn wir dieses Bedürfnis nicht stillen, müssen wir ein kümmerliches Dasein fristen. Musik ist gestaltete Zeit. Sie begleitet uns Menschen.
Musik lässt Erinnerungen aufwachen: - an die Kindheit - an die große Liebe - an das rauschendste Fest - an den schönsten Sommer - an die andächtigste Feier.

Musik lässt Kopf-Bilder entstehen, holt Emotionen zurück und schafft Raum für Zukunftsträume.
Musik ist Nahrung für Körper und Seele, allein oder zusammen erlebt.
Sie animiert zum Zuhören, Singen, Tanzen, Denken, Erinnern.
Musik ist Spiegel des Zeitgeists, der Kultur und der individuellen Geschichte, ein roter Faden in unserem Leben.

Musik ist ein Lebenselixier, ein unersetzliches Gut.
Wir sind verpflichtet, dieses Gut stets mit all unseren Kräften zu hegen und zu pflegen.

Monday, February 19, 2007

Verpflichtung

Während es im Showbusiness fast an der Tagesordnung ist, dass man sich ehrenamtlich engagiert - leuchtendes Beispiel ist sicher Angelina Jolie - hört man aus dem Bereich der sogenannten E- Musik leider viel weniger von solchem Engagement. Ist das nun nicht so verbreitet, oder gibt es das auch und wird einfach nicht so gross darüber berichtet?

Zum einen haben die Medien sicher kein so grosses Interesse, wenn eine Musikerin oder ein Musiker in der Freizeit noch eine Bigband mit jugendlichen Arbeitslosen leitet. Zum anderen arbeiten Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker neben ihrer Tätigkeit im Orchester oder als Solist oft auch als Musikpädagogen und geben so ein Teil ihres Wissens und ihrer Erfahrung weiter. Viele von ihnen haben neben ihrer Stelle im Orchester oft eine feste Anstellung an einer Musik- Schule oder Hochschule und wollen dann in ihrer Freizeit nicht auch noch im musikpädagogischen Bereich tätig sein.

Aber gerade darin besteht eine grosse Verpflichtung. Wir Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker dürfen nicht nur dann unser Wissen und unsere Erfahrung weitergeben, wenn alles mit Geld aufgewogen wird. Haben wir die Möglichkeit, müssen wir auch in unserer Freizeit immer wieder versuchen, Menschen jeden Alters die unversiegbare Quelle der Erbauung durch die Musik zugänglich zu machen!

Sunday, February 11, 2007

Musik und ihre Wirkung

Musik hat in jedem Fall positive Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung des Menschen, viele Wissenschafter sind der Überzeugung, dass diese Wirkung bereits im embryonalen Stadium einsetzt. Vom ersten Lebenstag an fördert intensive Musikerziehung die soziale Kompetenz und die Intelligenz. Kinder, die gemeinsam musizieren, gehen anders miteinander um als solche, die das selten oder gar nie erleben dürfen. Gewalt und Aggressionspotentiale werden durch das Musizieren gemindert, meist sogar komplett abgebaut. Musik schärft die Sinne und erhöht die Aufnahmebereitschaft. Dabei werden Lern- und Leistungswille intensiv unterstützt.Diese positiven Ergebnisse fand der deutsche Intelligenzforscher Günther Bastian in einer Langzeitstudie an Berliner Grundschulen. Mit ausgetüftelten Testverfahren wurden sechs Jahre lang Grundschüler in ihrer Entwicklung verfolgt. In Modellklassen hatten die Schüler sehr viel Musikunterricht. Ausserdem lernten sie ein Instrument spielen und musizierten gemeinsam im Orchester. Verglichen wurden diese Schüler mit Gleichaltrigen, die nur den vom Lehrplan vorgeschriebenen Musikunterricht hatten. Die Entwicklung ausgewählter Persönlichkeitsmerkmale wurde im Verlauf der Studie immer wieder getestet. Die intensive Beschäftigung mit Musik besitzt eine Schlüsselfunktion für verschiedenste Intelligenzleistungen.

Musizieren erfordert den Einsatz von Verstand, Beweglichkeit, Gefühl und Wahrnehmung.
Bei keiner anderen Tätigkeit muss ein Kind so viele Entscheidungen gemeinsam treffen.
Musik darf nicht dem Zweck allein dienen - Musik soll Spass machen! Und davon müssen alle Kinder profitieren können!

Tuesday, November 28, 2006

Jeder Mensch hat eine Begabung für die Musik

Es ist sehr unklar, wann von einer Begabung für die Musik gesprochen werden kann und auch in der Wissenschaft herrscht darüber ganz und gar keine einheitliche Meinung.

Wenn ein Kind hervorragende Leistungen auf einem Musikinstrument vollbringt, wird oft von hoher Begabung für die Musik gesprochen. Es ist allerdings eine Definitionsfrage und damit relativ, was unter "hervorragender Leistung" verstanden wird.

Jedes Kind besitzt eine ausbildungsfähige Begabung für die Musik, die auch würdig ist, ausgebildet zu werden, genauso wie jedes Kind auch geistige Fähigkeiten besitzt und Intelligenz hat, die ausbildungswürdig ist.

Es ist natürlich klar, dass das Mass an Begabung für die Musik sehr unterschiedlich sein kann.

Nur ganz wenige sind sogenannt hochbegabt, umgekehrt gibt es sicher nur ganz wenige, die kaum begabt sind auf dem Gebiet der Musik. Im Unterschied zum Bereich der allgemeinen Intelligenz, wo dann von Hochbegabung gesprochen wird, wenn in einem Intelligenztest Werte von 130 IQ-Punkten und mehr erreicht
werden, gibt es keine entsprechenden wirklich "objektiven" oder anerkannten Massstäbe im Bereich der Begabung für die Musik. Es gibt zwar auch Tests, sie erlauben aber nur in sehr beschränktem Masse Aussagen über den Grad einer Begabung, weil sie sich ausschliesslich auf die Messung der Hörfähigkeiten beschränken.
Allgemein kann die Aussage gelten, dass eine Begabung für die Musik das individuelle Potenzial ist, Musik zu erleben, zu verstehen und Musik mit einem Instrument oder der eigenen Stimme zu produzieren oder sie als Komponist aufzuschreiben. Diese Fähigkeiten im Bereich der Musik entstehen aus dem Zusammenspiel von angeborenen Anlagen, den Einwirkungen durch die Erziehung, die Bildung, Erfahrungen und selbstiniziierten Aktivitäten wie das Üben.


Jeder Mensch wird mit diesen Fähigkeiten zur Musik geboren, genauso wie wir mit der Fähigkeit zur Sprache geboren werden!

Friday, November 10, 2006

Begabung für die Musik?

Diese Frage höre ich immer wieder, wenn Eltern ihre Kinder aus den
Musiklagern von Artesono abholen: Ist mein Kind musikalisch?
Die Antwort ist nie einfach, beginnt bei mir aber sicher so ähnlich, wie
Ferruccio Busoni sie begonnen hätte.
Einem Kind, das eine spezielle Gabe hat mit Zahlen umzugehen, wird niemand attestieren, es sei sehr mathematisch, genauso wenig wie es jemandem in den Sinn kommen würde,
Albert Einstein als sehr physikalischen Menschen zu bezeichnen...
Aber woran ist denn eine Begabung für die Musik erkennbar?
Am “
absoluten Gehör“?
Zum einen gibt es das so genannte “absolute Gehör“ gar nicht in absoluter Form und zum anderen hat das auch gar nicht viel mit dem Gehör, sondern mit dem Erinnerungsvermögen zu tun. Und: Es gibt keinen spezifischen Zusammenhang zwischen gutem Erinnerungsvermögen und einer Begabung zum Musik machen. Selbst Musikerinnen und Musiker, die es nicht schaffen, auch nur zehn aneinanderfolgende Takte auswendig zu spielen, können sehr wohl ausdrucksstark musizieren.
Eine Begabung kann in einem Kind schlummern und braucht nur geweckt werden. Oft passiert das von alleine und ein Kind hat eine besondere Freude an der Musik. Es kann aber auch entwickelt werden, denn auch ein Kind, das kein grundsätzliches Interesse an der Musik hat, kann motiviert und begeistert werden.

Thursday, November 02, 2006

Visionäre Konzertprogramme

Visionär sind Konzerte dann, wenn sie auf das ihnen zugrundeliegende Konzept und dem interdisziplinären künstlerischen Anspruch, klassische Musik mit zeitgenössischen gestalterischen Formen wie Installation und Inszenierung zu verbinden