In der Shell-Studie, welche die Interessen und das Wertebewusstsein junger Menschen untersucht ist nachzulesen, dass Musikhören die weitaus liebste Freizeitbeschäftigung der 12- bis 25-jährigen Menschen ist. Musik ist überall dabei, das Bild des Musikkonsumenten mit Kopfhörerknopf im Ohr und dem MP3-Player in der Jackentasche ist omnipräsent. Doch seltsam: In unseren Schulen ist Musik absolut kein Lieblingsfach; es rangiert weit hinten in der Wertschätzung der Schüler. Warum ist das denn so? Liegt es daran, dass unser Bildungssystem die Musik auch in die zweite oder gar dritte Reihe stellt, weit hinter die "harten" Fächer wie Mathematik oder Sprache? Das ist sicher mit ein Grund. In der Schweiz haben wir jetzt zum Glück die Musikinitiative, die den Musikunterricht für ALLE Kinder in den Schulunterricht einbauen will.
Institutionelle Vorgaben reichen aber bei Weitem nicht aus; es braucht mehr! Es braucht dringend motivierte und motivierende Musiklehrerinnen und Musiklehrer, Menschen die selber aktiv Musik machen – ganz unabhängig davon, ob das als Soloflötistin bei den Berliner Philharmonikern oder als Schlagzeuger bei der Hardrockgruppe "Underground" ist. Denn wer nicht selber immer wieder auf der Bühne steht, oder zumindest lange auf der Bühne gestanden ist und Musik gemacht hat, kann Musik definitiv nicht mit dem Feuer und Engagement weitergeben, das man als aktiver Musiker in sich hat. Das sehe ich in den internationalen Orchestercamps sehr deutlich: Musikerinnen und Musiker, die das ganze Jahr hindurch auf den Konzertpodien Europas stehen, treffen sich im Sommer um in 2 Wochen ihr Können und ihre Erfahrungen mit höchstem Engagement an junge Menschen weiter zu geben. In diesem Kontext sind Höhenflüge möglich, die sich sonst nicht einmal erahnen lassen.
Showing posts with label Musik. Show all posts
Showing posts with label Musik. Show all posts
Friday, January 29, 2010
Saturday, February 28, 2009
Welches Musikinstrument?
Welches Musikinstrument ist das Richtige für mich, oder für mein Kind.
Bei der Instrumentenwahl lassen wir uns sehr oft von verschiedenen Gegebenheiten leiten. Ist als Familienerbstück ein Klavier im Haus, neigen die Eltern nur all zu oft dazu, ihr Kind zu überreden Klavier zu erlernen. Oder wohnt die Familie in einem Mehrfamilienhaus kommen Posaune, Trompete und Schlagzeug schon gar nicht in Frage. Dabei ist es so sehr entscheidend, was denn das Kind wirklich selber will. Denn nur wenn das Instrument wirklich frei gewählt wurde, wird das Kind Freude daran haben und auch darauf üben.
Viele Musikschulen bieten sogenannte Schnuppersemester an, wo während einem halben Jahr jeden Monat ein anderes Instrument gelehrt wird. So kann ein Kind das sich nicht sicher ist, welches Instrument denn das Richtige ist, seine sechs Favoriten je einen Monat ausprobieren.
Eine weitere gute Methode sind Instrumentenvorstellungen mit vielen Instrumenten, wo die Kinder jedes Instrument ausprobieren dürfen.
Bei der Instrumentenwahl lassen wir uns sehr oft von verschiedenen Gegebenheiten leiten. Ist als Familienerbstück ein Klavier im Haus, neigen die Eltern nur all zu oft dazu, ihr Kind zu überreden Klavier zu erlernen. Oder wohnt die Familie in einem Mehrfamilienhaus kommen Posaune, Trompete und Schlagzeug schon gar nicht in Frage. Dabei ist es so sehr entscheidend, was denn das Kind wirklich selber will. Denn nur wenn das Instrument wirklich frei gewählt wurde, wird das Kind Freude daran haben und auch darauf üben.
Viele Musikschulen bieten sogenannte Schnuppersemester an, wo während einem halben Jahr jeden Monat ein anderes Instrument gelehrt wird. So kann ein Kind das sich nicht sicher ist, welches Instrument denn das Richtige ist, seine sechs Favoriten je einen Monat ausprobieren.
Eine weitere gute Methode sind Instrumentenvorstellungen mit vielen Instrumenten, wo die Kinder jedes Instrument ausprobieren dürfen.
Labels:
Musik,
Musikerziehung,
Musikinstrument,
Musikschule
Thursday, October 18, 2007
Initiative jugend + musik
Eine gute Allgemeinbildung ist wichtig; dazu gehört auch ein guter Musikunterricht an unseren Schulen. Deshalb lanciert der Schweizerische Musikrat die Initiative «jugend + musik».
Damit möglichst viele Interessierte von dieser Initiative wissen hier einige Angaben dazu.
Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 67a (neu) Musikalische Bildung
1
Bund und Kantone fördern die musikalische Bildung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
2
Der Bund legt Grundsätze fest für den Musikunterricht an Schulen, den Zugang der Jugend zum Musizieren und die Förderung musikalisch Begabter.
Weiter Infos unter: http://www.musikinitiative.ch/
Damit möglichst viele Interessierte von dieser Initiative wissen hier einige Angaben dazu.
Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 67a (neu) Musikalische Bildung
1
Bund und Kantone fördern die musikalische Bildung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
2
Der Bund legt Grundsätze fest für den Musikunterricht an Schulen, den Zugang der Jugend zum Musizieren und die Förderung musikalisch Begabter.
Weiter Infos unter: http://www.musikinitiative.ch/
Labels:
Initiative,
Jugend,
Musik,
Musikrat
Subscribe to:
Posts (Atom)