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Saturday, February 28, 2009

Welches Musikinstrument?

Welches Musikinstrument ist das Richtige für mich, oder für mein Kind.
Bei der Instrumentenwahl lassen wir uns sehr oft von verschiedenen Gegebenheiten leiten. Ist als Familienerbstück ein Klavier im Haus, neigen die Eltern nur all zu oft dazu, ihr Kind zu überreden Klavier zu erlernen. Oder wohnt die Familie in einem Mehrfamilienhaus kommen Posaune, Trompete und Schlagzeug schon gar nicht in Frage. Dabei ist es so sehr entscheidend, was denn das Kind wirklich selber will. Denn nur wenn das Instrument wirklich frei gewählt wurde, wird das Kind Freude daran haben und auch darauf üben.
Viele Musikschulen bieten sogenannte Schnuppersemester an, wo während einem halben Jahr jeden Monat ein anderes Instrument gelehrt wird. So kann ein Kind das sich nicht sicher ist, welches Instrument denn das Richtige ist, seine sechs Favoriten je einen Monat ausprobieren.
Eine weitere gute Methode sind Instrumentenvorstellungen mit vielen Instrumenten, wo die Kinder jedes Instrument ausprobieren dürfen.

Saturday, October 27, 2007

Musikerziehung

Der grosse deutsche Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Paul Hindemith schrieb: „Musik machen ist besser als Musik hören!“

Musik – in allen möglichen Ausprägungen – ist ein fester Bestandteil in unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Wo immer wir uns aufhalten, was immer wir tun, begegnen wir ihr. Das kann gelegentlich durchaus auch zuviel sein, wenn eine Nonstopberieselung mit Musik selbst vor dem stillen Örtchen im Supermarkt keinen Halt macht. Demgemäss müssen wir uns – ganz im Sinne Hindemiths – vom blossen Konsum lösen und selber Musik machen.

Die Musik wirkt auch dort unmittelbar, wo andere Medien und Kommunikations- formen an Grenzen stossen oder fehlschlagen und sogar die menschliche Sprache versagt.

Es ist deshalb von grosser Wichtigkeit, dass wir einen sinnvollen Umgang mit der Musik von Kindesbeinen an erlernen. Der Zugang zu jeder Art von Musik wird am ehesten durch eigenes Tun ermöglicht. Der Jugendförderung im Bereich Musikerziehung kann deshalb nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden.