Total Pageviews

Popular Posts

Thursday, February 14, 2008

Musikerziehung

Um unsere Kultur zu bewahren und unsere Gesellschaft zu stärken brauchen wir Schulen mit viel Musik und Musikschulen, die unsere Kinder sehr gezielt fördern. Denn Musik und Musizieren kann ganz entscheidend zur Befriedung einer zunehmend verhärteten Gesellschaft beitragen. Setzen wir gegen die physische Gewalt in unserer Gesellschaft die psychische Macht der Musik. Denn, so der Schweizer Theologe Leonhard Ragaz: Der Geist der Gewalt ist so stark geworden, weil die Gewalt des Geistes so schwach geworden ist. In demselben Sinne äusserte sich der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily:

Wer Musikschulen schliesst, schadet der inneren Sicherheit.

Saturday, January 12, 2008

Musik gehört zum Leben

Die Musik ist ein absolut unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Kultur. Jeder Mensch kommt immer wieder in irgendeiner Art und Weise mit Musik in Berührung. Sei das nun beim Hören von Musik, sei es beim aktiven Musizieren oder Singen allein in den eigenen vier Wänden, zusammen mit Gleichgesinnten in Chören oder Musikvereinen, in klassischen Orchestern oder Popbands, auf einer professionellen Stufe oder im Amateurbereich. Eine Welt ohne Musik ist nicht denkbar. Musik unterstützt die Identitätsfindung des Menschen und ist eines der besten Mittel zur sozialen Kontaktaufnahme. Sie fördert die emotionale, psychische und gar physische Entwicklung des Menschen in jeder Altersstufe, prägt seine Persönlichkeit stark mit, vergrössert seine kommunikativen und sozialen Kompetenzen und fördert seine Kreativität.
Es ist deshalb von grösster Wichtigkeit, den Menschen schon von Geburt an mit Musik in Berührung zu bringen und der Jungendförderung in diesem Bereich besonderes Gewicht zu verleihen.

Sunday, December 02, 2007

Adventskonzerte

Advent, von lateinisch adventus, Ankunft, dazu advenit: er kommt, ist der Beginn des christlichen Kirchenjahres mit der Vorbereitung auf Weihnachten. Ursprünglich entsprach der Begriff Advent dem griechischen Begriff epiphaneia und bedeutet die Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern. Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes auszudrücken. Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am 6. Januar festlegte. Diese acht Wochen ergeben - abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage - insgesamt vierzig Tage.
Der Advent ist eine Zeit der Konzerte. In vielen Kirchen und Konzertsälen erklingen festliche Melodien zu Advent und Weihnachten und ungezählte Chöre singen vom "Kindlein in der Krippe." Artesono führt in seinem Adventskonzert ADVENTISSIMO Werke auf, die nicht den gängigen Erwartungen an ein Adventskonzertprogramm entsprechen. Mit Werken von Copland, Chopin, Rossini, Britten, Faure und Shchedrin wollen wir unseren Zuhörern weit ab von der Terzenseeligkeit die den Advent sonst dominiert ein Programm bieten das genauso inspiriert, anregt und Fragen offenlässt, wie es ein Genuss für Ohren UND Augen ist.

Friday, November 23, 2007

Musikunterricht

Ein guter Musiklehrer zeichnet sich aus durch Einfühlungsvermögen und Intuition. Er wirkt in seinem Verhalten in doppelter Weise als Bildner eines positiven Klimas – einer Atmosphäre, in der ein angstfreies, konzentriertes Lernen gedeihen und die Eigenart einer bestimmten Musik sich entfalten kann. Ein guter Lehrer vermag subtil zu verbalisieren und verfügt neben diskursiven auch über suggestive, bildliche, poetische Sprachregister. Er versteht ausdrucksvoll mit seiner Stimme umzugehen und hat darstellerische Fähigkeiten in seinen Bewegungen. Er besitzt ein Gefühl für die Möglichkeiten des Raums und all das, was er im Unterricht sein kann: musikalische Werkstatt, Studier- und Sprechzimmer, Bühne und Publikumsbereich, Aktionsfeld für Bewegungsexperimente usw. Sicher entwirft dieser lehrkünstlerische Kompetenzkatalog ein Idealbild, das kaum eine Lehrerin oder ein Lehrer je voll erreicht. Klar wird jedoch, wie sehr jede zu erteilende Stunde eine schier immense Herausforderung an künstlerische Kompetenzen einer Lehrperson darstellt. Unterrichten ist in der Tat eine Lehrkunst. Kunst und Lehre sind zwei Seiten einer Medaille – und zwar sowohl bezogen auf die Sache selbst, die Werke der Kunst, wie auch auf deren Vermittlung. In diesem Sinne lässt sich das Wort „Lehrkunst“ doppelt verstehen: als „ Kunst zu lehren“ und als „Kunst, die (immer auch) lehrt“.

Saturday, October 27, 2007

Musikerziehung

Der grosse deutsche Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Paul Hindemith schrieb: „Musik machen ist besser als Musik hören!“

Musik – in allen möglichen Ausprägungen – ist ein fester Bestandteil in unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Wo immer wir uns aufhalten, was immer wir tun, begegnen wir ihr. Das kann gelegentlich durchaus auch zuviel sein, wenn eine Nonstopberieselung mit Musik selbst vor dem stillen Örtchen im Supermarkt keinen Halt macht. Demgemäss müssen wir uns – ganz im Sinne Hindemiths – vom blossen Konsum lösen und selber Musik machen.

Die Musik wirkt auch dort unmittelbar, wo andere Medien und Kommunikations- formen an Grenzen stossen oder fehlschlagen und sogar die menschliche Sprache versagt.

Es ist deshalb von grosser Wichtigkeit, dass wir einen sinnvollen Umgang mit der Musik von Kindesbeinen an erlernen. Der Zugang zu jeder Art von Musik wird am ehesten durch eigenes Tun ermöglicht. Der Jugendförderung im Bereich Musikerziehung kann deshalb nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Thursday, October 18, 2007

Initiative jugend + musik

Eine gute Allgemeinbildung ist wichtig; dazu gehört auch ein guter Musikunterricht an unseren Schulen. Deshalb lanciert der Schweizerische Musikrat die Initiative «jugend + musik».
Damit möglichst viele Interessierte von dieser Initiative wissen hier einige Angaben dazu.

Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 67a (neu) Musikalische Bildung

1
Bund und Kantone fördern die musikalische Bildung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.

2
Der Bund legt Grundsätze fest für den Musikunterricht an Schulen, den Zugang der Jugend zum Musizieren und die Förderung musikalisch Begabter.

Weiter Infos unter: http://www.musikinitiative.ch/

Friday, October 12, 2007

Musikerberufe

Wenn man vom Beruf "Musiker" spricht, sind sich viele Leute ganz und gar nicht im Klaren, was das eigentlich heisst. Das Bild von der Diva im Abendkleid oder dem Teufelsgeiger im Frack, die auf der Bühne stehend tausende von Zuhörern begeistern, zeigt nur einen ganz kleinen Teil dessen, was normalerweise zu diesem Beruf gehört. Die Realität ist in den allermeisten Fällen viel weniger spektakulär. Als Musiker hat man sehr oft die Aufgabe, sich selber auch noch zu vermarkten; die Wenigsten haben einen Agenten der sie vertritt. Praktisch alle Musiker arbeiten auch als Musikpädagogen, ein Beruf der sehr weit vom Beruf des Musikers entfernt ist. Diese beiden Berufe gleichzeit optimal auszuführen ist kein leichtes Unterfangen.
Selbstverständlich: Musikerinnen und Musiker wollen gern als Künstler gesehen werden. Künstler zu sein gilt als etwas Besonderes, Bewundernswürdiges, Geheimnisvolles, magisch Anziehendes. In - von der hohen Sphäre der Kunst weit entfernten - Niederungen dagegen sehen viele Menschen die Pädagogik. Für viele Musikerinnen und Musiker steht dem Göttlichen der Kunst die Biederkeit des pädagogischen Handwerks gegenüber. Eine gute Musikausbildung unserer Jugend ist aber eine entscheidende Investition in die Zukunft. Gerade deshalb ist die Auswahl der Assistenten für die Musiklager von Artesono von so zentraler Bedeutung. Zum Einen sollen es Musikerinnen und Musiker sein, die aktiv Musik machen und auf dem Konzertpodium stehen, zum Anderen aber sollen es auch Musikpädagogen sein, die die Kinder und Jugendlichen auf ihrer jeweiligen Ausbildungs- und Entwicklungsstufe abholen und motivieren können.

Friday, October 05, 2007

Musikunterricht III

Einzel- und Gruppenunterricht ist ein wichtiger Bestandteil der Musikcamps von Artesono. Denn guter Musikunterricht bildet grosse emotionale, rationale und psychomotorische Fähigkeiten aus. Eine ausgewogene Vernetzung dieser verschiedenen Teilbereiche trägt entscheidend dazu bei, Kinder zu einer harmonischen und ausgeglichenen Persönlichkeit zu formen. Musikunterricht schult das Hören, Verstehen, Nachvollziehen und Beurteilen von Abläufen in der Musik und sensibilisiert die jungen Menschen für die ästhetischen Qualitäten von Kunstwerken – nicht nur der Musik. Eigenes Musizieren, aber auch aktives, analytisches Hören von Musik, weckt Intuition und Kreativität. Im gemeinsamen Musizieren mit anderen übt ein Kind für die Lebensbewältigung entscheidende Haltungen und Qualitäten ein: soziales Handeln, Rücksicht, Geduld, Selbstdisziplin, Sorgfalt und Genauigkeit, Formgefühl und Konzentrationsfähigkeit.

Saturday, September 29, 2007

Musik und Sprache

In den Artesono Orchester- Camps staune ich immer wieder, wie schnell unsere jungen Camp- Teilnehmer aus den verschiedenen Ländern die Sprache der Anderen beherrschen. Schon nach wenigen Tagen können sich die Musikerinnen und Musiker sehr gut verständigen.

Vielleicht hat es auch damit zu tun, was Wissenschaften der amerikanischen
Northwestern University in einer Studie vermuten, nämlich, dass aktives Musizieren für die Verbesserung von Fähigkeiten der Sprachverarbeitung wichtiger sein könnte als das eindimensionale Lernen von Lauten.

Die Wissenschafterinnen stellten fest, dass zwischen der Anzahl Jahre, die jemand aktiv musiziert, und den zerebralen Mechanismen, die zur Sprachverarbeitung genutzt werden, ein direkter Zusammenhang besteht.

Die detaillierten Resultate der Studie finden sich im Artikel «Musicians Have Enhanced Subcortical Auditory and Audiovisual Processing of Speech and Music», der in der Onlineausgabe vom 24. September 2007 der
Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) publiziert ist.

Friday, September 07, 2007

Musikunterricht

Persönlichkeitsbildung sowie die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen und sozialer Kompetenz sind wichtige Bestandteile eines modernen Bildungskonzepts. Sie sind sowohl in der Schule wie im späteren Beruf als auch im Privatleben unverzichtbar.Es ist längst nachgewiesen, dass singen oder das Erlernen eines Musikinstruments und das Musizieren in Gruppen zu besseren schulischen Leistungen führt. Es eröffnet jedem Kind kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsperspektiven, die auf keinem anderen Weg so schnell und in vergleichbarer Qualität erreicht werden können.

Friday, August 31, 2007

Musikunterricht

Ergänzend zum gewohnten Musikunterricht ist Abwechslung von elementarer Bedeutung. Deshalb findet der Musikunterricht in den Orchester-Camps von artesono im Register aber auch in kleinen Gruppen statt und umfasst sogar Einzelunterricht. Dies fördert die gegenseitige Motivation und Imitation und stärkt die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens. Die schwächeren Schüler werden von der Gruppe mitgezogen und die "Übereifrigen" lernen sich anzupassen.

Friday, August 24, 2007

Musikunterricht

Musikunterricht der Spass macht
Wenn ich mit etwas Abstand auf das Internationale Orchester-Camp von artesono schaue, dann kann ich bestätigen, dass dort Musik unmittelbar erlebt und gelebt worden ist. Das sind ganzheitliche Erfahrungen: Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen mit verschiedenen Sprachen sind hier 24 Stunden zusammen, essen miteinander, erleben Abenteuer, sind in spannenden Proben, lernen neue Ansätze zu üben und lernen einander über die Sprach-barrieren hinweg zu verstehen. Diese Art von Erfahrungen und solches Verstehen von Musik findet an der Volksschule sowie an den Musikschulen leider immer weniger statt. Sie sind in dieser Form zum Teil auch gar nicht möglich. Die Musikpädagogik hat in diesem Bereich eine sehr deutliche Krise. Hauptsächlich ist dies selbstverschuldet, etwa aufgrund einer immer noch ausgeprägten Fixierung auf so genannte klassische Bildungsinhalte aber auch durch die billigen Anbiederungsversuche an die Schüler mit einem reinen Pop-Schlager-Unterricht. In den Orchester-Camps stelle ich immer wieder fest, mit wie viel Freude die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Arbeit gehen. Die engagierten Dozenten sind nicht nur als Musiklehrer tätig. Sie arbeiten auch als aktive Berufsmusiker. Für mich eine unabdingbare Forderung an jeden Musiklehrer, denn wie soll jemand Freude an Musik vermitteln, der selber nicht aktiv musiziert?

Friday, August 17, 2007

Orchester-Camp

Als Organisator und Verantwortlicher von internationalen Orchester-Camps für Kinder und Jugendliche habe ich mir auch schon überlegt, eigentliche Feedback-Formulare ausfüllen zu lassen. Niemand füllt diese schon gerne aus. Trotzdem sind wir darauf angewiesen, dass Teilnehmende, Eltern du Lehrer uns sagen, wie sie das Camp erlebt haben. Anschliessend an das diesjährige Camp haben wir das erlebt, was kein Feedbackformular kann. Wir haben – ohne danach zu fragen – eine grosse Zahl an E-Mails, SMS und Brief mit ganz tollen Rückmeldungen bekommen. Die Lehrer vom Camp haben sich getroffen und uns anschliessend schriftlich ihre Empfehlungen für das nächste Camp mitgeteilt. Weitere Beispiele:

Mutter eines Kindes
„…Was mich besonders berührt hat ist die Stimmung, die Zufriedenheit, die diese jungen Menschen ausgestrahlt haben. A. war sehr ausgeglichen und zu meinem Erstaunen nicht mal müde, in den folgenden Tagen.“

Vater von zwei Kindern
„… Also wir haben die beiden Kinder sehr, sehr glücklich mitgenommen! Beide wollen nächstes Jahr unbedingt wieder kommen

Ein Musiklehrer
„.. Musik ist „Musik ist klanggewordenes Leben. Das Camp-07 war in jeder Hinsicht eine gross­­artige Bereicherung!“

Ein Kind
„…Die 11 Tage im artesono Lager fand ich cool und sehr spannend. Mit Z. und M. habe ich sehr gerne musiziert, sie konnten mir viel beibringen und waren dabei immer sehr nett.

Friday, August 10, 2007

Orchester-Camp

Musizieren ist Hochleistungssport!
Wenn ein Mensch Musik macht, sind - je nach Instrument - dutzende von Muskeln gleichzeitig beansprucht und die dazu benötigte Koordination steht derjenigen im Hochleistungssport in nichts nach. In den internationalen Musik-Camps von artesono wird deshalb sehr darauf geachtet, dass die jungen Musikerinnen und Musiker genügend Bewegung und frische Luft haben. Es ist entscheidend für Instrumentalisten, dass sie ihren ganzen Körper fit halten. Das hilft Verspannungen abzubauen und Haltungsschäden vorzubeugen. Die Konzentrationsfähigkeit wird gefördert und die optimale Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates wird begünstigt. Sportliche Aktivitäten helfen mit, den Teamgeist zu fördern. Und das wirkt sich wiederum im Ensemble und Orchesterspiel positiv auf die Gruppe aus.

Monday, August 06, 2007

Orchester-Camp

In den Orchester-Camps von artesono ensteht jeweils ein Wettbewerb in der Gruppe, da es ganz unterschiedliche Spielniveaus gibt. Diejenigen, die gut sind, werden mit gezieltem Lob und sanfter Kritik noch mehr Fortschritt machen und diejenigen, die noch nicht so fortgeschritten sind, werden sich weiter entwickeln, weil sie es den anderen gleichtun wollen. Mit dem Ziel, die vier Konzerte am Schluss des Camps möglichst gut zu spielen, wachsen viele der jungen Musikerinnen und Musiker förmlich über sich hinaus. Oft kommen nach diesen Konzerten erstaunte Eltern mit der Feststellung zu mir: "Wir wussten gar nicht, dass unser Kind das kann…

Thursday, July 26, 2007

Orchester-Camp

Im Leben eines Musikers sind - neben dem fachlichen Bereich - Kontakte das Wichtigste überhaupt. Vermutlich gibt es keinen andern Beruf bei dem Kontakte zu anderen Menschen desselben Berufes für alle Stufen der Karriere diese enorme Bedeutung haben. Wenn ein Musiker sich entwickeln will, muss er andere Musiker kennen um so zu Einsätzen und Engagements zu kommen. Das erleben Junge Berufsmusiker als Musiklehrer in einem Internationalen Orchester-Camp. Die gleiche Erfahrung auf einem anderen Niveau machen Kinder und Jugendliche wenn sie in einem internationalen Orchester ohne die Sprache des andern zu sprechen, mit ihm zusammen spielen. Sicher lässt sich dann auch noch jemand finden, der als Dolmetscher hilft und so auch eine sprachliche Verständigung zu Stande kommt. Am Schluss gehen die Kinder mit vielen interkulturellen Erfahrungen nach Hause und eben mit vielen Adressen aus verschiedenen Ländern.

Monday, July 23, 2007

Jugend und Musik

Am 3. Internationalen Orchester-Camp, organisiert und durchgeführt von artesono visions in concert, kann einmal mehr hautnah miterlebt werden, mit welcher Begeisterung Kinder und Jugendliche Musik machen. Begleitetes und individuelles Proben, Musikunterricht in kleinen Gruppen sowie Sport und Freizeitspiele wechseln sich ab. Die Kinder üben täglich mehrere Stunden um am grossen Schlusskonzert ihren Betrag im Orchester-Auftritt leisten zu können. Das sind einmalige Erlebnisse.
Eine Aussage von vielen: Guillermo Vila, 16 Jahre, kommt aus Spanien. Er ist über das Internet auf das Camp aufmerksam geworden. „Ich liebe alles im Camp und werde nächstes Jahr wieder kommen“.

Friday, July 13, 2007

Jugend und Musik

Wechsel des Instrumentes.
Soll ein Kind konsequent beim gewählten Instrument bleiben oder soll es das Instrument wechseln, wenn ihm dieses nicht mehr Spass macht?
Es ist eine grundsätzliche Frage der Erziehung, wie schnell man einem Kind nachgibt. Sicher sollte man wegen einer vorübergehenden (2-3 Monate dauernden) Unlust nicht schon das Instrument wechseln. Das würde grundsätzlich ein falsches Zeichen setzen. Aber wenn auch nach einem Jahr die Freude ausbleibt, ist es angezeigt, das Instrument zu wechseln.

Friday, July 06, 2007

Jugend und Musik

Gibt es Instrumente, die für mein Kind nicht geeignet sind?

NEIN! Jedes Kind kann jedes Instrument erlernen. Wieso wird das denn nicht auch so gelebt?Oft bestimmt ein begrenztes Angebot der Musikschulen die Auswahlmöglichkeit. Und so kann es passierten, dass ein Kind an Stelle seinem gewünschten Instrumente ein anderes erlernen muss. Nach wie vor besteht die Meinung, dass einzelne Instrumente erst im höhere Alter erlernt werden können. Typisches Beispiel dafür ist die Trompete. Es wird behauptet, das bei Kindern unter 10 Jahren das Trompetenspiel eine Wölbung der Brust oder eine falsche Zahnstellung hervorrufen kann. Diese Annahmen sind uralt und sind durch fortschrittliche Musikschulen widerlegt, die seit Jahrzehnten 6-jährige Kinder Trompete spielen lassen ohne dass diese ein Beeinträchtigung ihrer Gesundheit erleiden. Mit dem Essen kommt der Apetitt.

Tuesday, July 03, 2007

Jugend und Musik

Hat mein Kind Begabung für Musik? Eine Frage, die ich immer wieder von Eltern höre. Hier verhält es sich ähnlich, wie mit dem Spruch: „Der Appetit kommt mit dem Essen“. Es ist wichtig, Kinder dazu anzuhalten, ein Instrument zu erlernen, den Musikunterricht zu besuchen. Ein Kind soll ganz genau das Instrument erlernen, welches ihm zum Zeitpunkt X am meisten Spass macht. Nochmals: „Der Appetit kommt mit dem Essen“ – Die Freude kommt mit dem Spielen und mit den gemachten Fortschritten.