Monday, July 20, 2009
Macht Musik schlau?
In den letzten 20 Jahren sind viele Studien zu diesem Thema gemacht worden und seit dem berühmten aber auch umstrittenen "Mozart Effekt" sind zahlreiche Publikationen dazu erschienen.
Das neueste Buch - "Macht Musik schlau" - ist von Lutz Jäncke verfasst und ist im Hans Huber Verlag, Bern erschienen. Jäncke, ein Forscher der ersten Stunde auf dem Gebiet der Musik- Neurowissenschaft, beantwortet die Fragen zu diesem Thema sehr kurzweilig aber überaus umfassend und kompetent. Ein Muss für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Musikerinnen und Musiker - eigentlich ein Muss für alle!
Saturday, February 28, 2009
Welches Musikinstrument?
Bei der Instrumentenwahl lassen wir uns sehr oft von verschiedenen Gegebenheiten leiten. Ist als Familienerbstück ein Klavier im Haus, neigen die Eltern nur all zu oft dazu, ihr Kind zu überreden Klavier zu erlernen. Oder wohnt die Familie in einem Mehrfamilienhaus kommen Posaune, Trompete und Schlagzeug schon gar nicht in Frage. Dabei ist es so sehr entscheidend, was denn das Kind wirklich selber will. Denn nur wenn das Instrument wirklich frei gewählt wurde, wird das Kind Freude daran haben und auch darauf üben.
Viele Musikschulen bieten sogenannte Schnuppersemester an, wo während einem halben Jahr jeden Monat ein anderes Instrument gelehrt wird. So kann ein Kind das sich nicht sicher ist, welches Instrument denn das Richtige ist, seine sechs Favoriten je einen Monat ausprobieren.
Eine weitere gute Methode sind Instrumentenvorstellungen mit vielen Instrumenten, wo die Kinder jedes Instrument ausprobieren dürfen.
Sunday, December 07, 2008
Wunderkind
Der Begriff Wunderkind kam im 19. Jahrhundert vor allem im Konzertbetrieb auf. Er bezeichnet Menschen, die schon als Kind auf bestimmten Gebieten erstaunliche Fähigkeiten zeigen, die normalerweise erst im Erwachsenenalter erreicht werden.
Diese Kinder weisen für ein bestimmtes Gebiet ein erstaunliches Verständnis und Talent auf, neben der Musik beispielsweise auch für Mathematik, Sprache oder auch das Schachspiel. Anregung und Förderung sind zur Entwicklung der Leistungen zwar dennoch nötig, die Kinder haben aber im jeweiligen Gebiet grossen Erfolg.
Es ist nicht immer einfach festzustellen, ob ein Wunderkind eine angeborene Begabung hat, oder ob mit übermässigem Drill seitens der Erzieher, gewisse Fähigkeiten besonders gefördert werden. Oft haben Kinder die übermässig gedrillt wurden, Schwierigkeiten sich im normalen Leben zurechtzufinden und eine schwache Kompetenz in sozialer Hinsicht.
Wunderkinder sind fast immer auffällig, indem sie sehr kreativ und überdurchschnittlich aktiv sind.
Leider werden solche aktiven Kinder heute nicht selten als hyperaktiv bezeichnet, ein Wort, das durchwegs negativ besetzt ist.
Hyperaktive leiden - so die Meinung vieler Unwissenden, aber auch die einiger weniger Gelehrten - unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS. Diese Störung wird in den westlichen Ländern grosszügig mit Ritalin und ähnlichen Drogen "behandelt". Dadurch werden viele Kinder "geheilt".
Hätte man schon früher diese Medikamente gehabt, hätte man sicher alle Hyperaktiven dieser Welt "heilen" können. Aristoteles, da Vinci, Goethe, Leibniz , Bach, Kopernikus, Shakespeare, Schiller, Newton, Mozart, Edison, Einstein, Euler, Kant, Darwin und viele, viele mehr die hyperaktiv waren – sie alle hätten geheilt werden können und wären heute gänzlich unbekannt.
Friday, November 28, 2008
Talent - Fleiss
Wie oft heisst es, “Sie konnte es bei allem Fleiss einfach nicht schaffen – ihr fehlte halt das Talent” oder auch “Schau! Nimm dir am Fleiss von X ein Beispiel und nutze Deine Talente!”
Fleiss ist vielleicht halt eben auch ein Talent.
Vielen “talentierten” Musikern, Malern, Schriftstellern usw. fehlt zur grossen Karriere der Fleiss und das wird ihnen als Charakterschwäche ausgelegt. Es kann aber auch einfach sein, dass ihnen ein Talent fehlt – nämlich der Fleiss – dafür haben sie andere Talente.
Das Fehlen eines Talentes wird aber nie als Charakterschwäche ausgelegt.
Wenn das Talent Fleiss und ein anderes Talent wie z.B. Eines für die Musik und dazu sicher auch ein paar gute Rahmenbedingungen zusammen treffen, dann entsteht Herausragendes!
Das sind dann die grossen Künstler!
Monday, November 03, 2008
Gesunde Stimme
Das Buch beleuchtet die Möglichkeiten der sängerischen Stimmarbeit in Bezug auf die Gesunderhaltung der Stimme. Im Zentrum stehen dabei die Zusammenhänge zwischen Stimmarbeit und Körperarbeit. Die einzelnen Kapitel sind mit themenbezogenen Übungsvorschlägen ergänzt. Auch gesundheitsrelevante Aspekte aus dem Berufsalltag von Sängern und Gesangspädagogen werden berücksichtigt. Ausgewähltes medizinisches Fachwissen bietet einen Überblick über das Gebiet der Stimmstörungen und deren Ursachen. Der Leser erhält eine Hilfestellung, um auf Warnsignale des Körpers besser reagieren und dadurch zur Vorbeugung von Stimmstörungen beitragen zu können. Bezugsquelle: www.nepomuk.ch
Friday, August 01, 2008
Musikalisch. Musikalisch?
Das Wort musikalisch verwende ich - in Anlehnung an Ferruccio Busoni - im Geschriebenen gar nicht, im Gesprochenen so selten wie möglich.
Obwohl absolut gebräuchlich, ist es ein Unding:
Einem Menschen, der eine besondere Begabung in der Mathematik hat, wird niemand attestieren, dass er sehr "mathematisch" sei, ebenso wenig wie Albert Einstein mit seiner Begabung für die Physik als sehr "physikalischer" Mensch galt.
Bei begabten Musikern aber wird immer noch geschrieben, sie seien musikalisch…
Thursday, February 14, 2008
Musikerziehung
Wer Musikschulen schliesst, schadet der inneren Sicherheit.
Saturday, January 12, 2008
Musik gehört zum Leben
Es ist deshalb von grösster Wichtigkeit, den Menschen schon von Geburt an mit Musik in Berührung zu bringen und der Jungendförderung in diesem Bereich besonderes Gewicht zu verleihen.
Sunday, December 02, 2007
Adventskonzerte
Der Advent ist eine Zeit der Konzerte. In vielen Kirchen und Konzertsälen erklingen festliche Melodien zu Advent und Weihnachten und ungezählte Chöre singen vom "Kindlein in der Krippe." Artesono führt in seinem Adventskonzert ADVENTISSIMO Werke auf, die nicht den gängigen Erwartungen an ein Adventskonzertprogramm entsprechen. Mit Werken von Copland, Chopin, Rossini, Britten, Faure und Shchedrin wollen wir unseren Zuhörern weit ab von der Terzenseeligkeit die den Advent sonst dominiert ein Programm bieten das genauso inspiriert, anregt und Fragen offenlässt, wie es ein Genuss für Ohren UND Augen ist.
Friday, November 23, 2007
Musikunterricht
Saturday, October 27, 2007
Musikerziehung
Musik – in allen möglichen Ausprägungen – ist ein fester Bestandteil in unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Wo immer wir uns aufhalten, was immer wir tun, begegnen wir ihr. Das kann gelegentlich durchaus auch zuviel sein, wenn eine Nonstopberieselung mit Musik selbst vor dem stillen Örtchen im Supermarkt keinen Halt macht. Demgemäss müssen wir uns – ganz im Sinne Hindemiths – vom blossen Konsum lösen und selber Musik machen.
Die Musik wirkt auch dort unmittelbar, wo andere Medien und Kommunikations- formen an Grenzen stossen oder fehlschlagen und sogar die menschliche Sprache versagt.
Es ist deshalb von grosser Wichtigkeit, dass wir einen sinnvollen Umgang mit der Musik von Kindesbeinen an erlernen. Der Zugang zu jeder Art von Musik wird am ehesten durch eigenes Tun ermöglicht. Der Jugendförderung im Bereich Musikerziehung kann deshalb nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Thursday, October 18, 2007
Initiative jugend + musik
Damit möglichst viele Interessierte von dieser Initiative wissen hier einige Angaben dazu.
Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art. 67a (neu) Musikalische Bildung
1
Bund und Kantone fördern die musikalische Bildung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
2
Der Bund legt Grundsätze fest für den Musikunterricht an Schulen, den Zugang der Jugend zum Musizieren und die Förderung musikalisch Begabter.
Weiter Infos unter: http://www.musikinitiative.ch/
Friday, October 12, 2007
Musikerberufe
Selbstverständlich: Musikerinnen und Musiker wollen gern als Künstler gesehen werden. Künstler zu sein gilt als etwas Besonderes, Bewundernswürdiges, Geheimnisvolles, magisch Anziehendes. In - von der hohen Sphäre der Kunst weit entfernten - Niederungen dagegen sehen viele Menschen die Pädagogik. Für viele Musikerinnen und Musiker steht dem Göttlichen der Kunst die Biederkeit des pädagogischen Handwerks gegenüber. Eine gute Musikausbildung unserer Jugend ist aber eine entscheidende Investition in die Zukunft. Gerade deshalb ist die Auswahl der Assistenten für die Musiklager von Artesono von so zentraler Bedeutung. Zum Einen sollen es Musikerinnen und Musiker sein, die aktiv Musik machen und auf dem Konzertpodium stehen, zum Anderen aber sollen es auch Musikpädagogen sein, die die Kinder und Jugendlichen auf ihrer jeweiligen Ausbildungs- und Entwicklungsstufe abholen und motivieren können.
Friday, October 05, 2007
Musikunterricht III
Saturday, September 29, 2007
Musik und Sprache
Vielleicht hat es auch damit zu tun, was Wissenschaften der amerikanischen Northwestern University in einer Studie vermuten, nämlich, dass aktives Musizieren für die Verbesserung von Fähigkeiten der Sprachverarbeitung wichtiger sein könnte als das eindimensionale Lernen von Lauten.
Die Wissenschafterinnen stellten fest, dass zwischen der Anzahl Jahre, die jemand aktiv musiziert, und den zerebralen Mechanismen, die zur Sprachverarbeitung genutzt werden, ein direkter Zusammenhang besteht.
Die detaillierten Resultate der Studie finden sich im Artikel «Musicians Have Enhanced Subcortical Auditory and Audiovisual Processing of Speech and Music», der in der Onlineausgabe vom 24. September 2007 der Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) publiziert ist.
Friday, September 07, 2007
Musikunterricht
Friday, August 31, 2007
Musikunterricht
Friday, August 24, 2007
Musikunterricht
Wenn ich mit etwas Abstand auf das Internationale Orchester-Camp von artesono schaue, dann kann ich bestätigen, dass dort Musik unmittelbar erlebt und gelebt worden ist. Das sind ganzheitliche Erfahrungen: Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen mit verschiedenen Sprachen sind hier 24 Stunden zusammen, essen miteinander, erleben Abenteuer, sind in spannenden Proben, lernen neue Ansätze zu üben und lernen einander über die Sprach-barrieren hinweg zu verstehen. Diese Art von Erfahrungen und solches Verstehen von Musik findet an der Volksschule sowie an den Musikschulen leider immer weniger statt. Sie sind in dieser Form zum Teil auch gar nicht möglich. Die Musikpädagogik hat in diesem Bereich eine sehr deutliche Krise. Hauptsächlich ist dies selbstverschuldet, etwa aufgrund einer immer noch ausgeprägten Fixierung auf so genannte klassische Bildungsinhalte aber auch durch die billigen Anbiederungsversuche an die Schüler mit einem reinen Pop-Schlager-Unterricht. In den Orchester-Camps stelle ich immer wieder fest, mit wie viel Freude die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Arbeit gehen. Die engagierten Dozenten sind nicht nur als Musiklehrer tätig. Sie arbeiten auch als aktive Berufsmusiker. Für mich eine unabdingbare Forderung an jeden Musiklehrer, denn wie soll jemand Freude an Musik vermitteln, der selber nicht aktiv musiziert?
Friday, August 17, 2007
Orchester-Camp
Mutter eines Kindes
„…Was mich besonders berührt hat ist die Stimmung, die Zufriedenheit, die diese jungen Menschen ausgestrahlt haben. A. war sehr ausgeglichen und zu meinem Erstaunen nicht mal müde, in den folgenden Tagen.“
Vater von zwei Kindern
„… Also wir haben die beiden Kinder sehr, sehr glücklich mitgenommen! Beide wollen nächstes Jahr unbedingt wieder kommen
Ein Musiklehrer
„.. Musik ist „Musik ist klanggewordenes Leben. Das Camp-07 war in jeder Hinsicht eine grossartige Bereicherung!“
Ein Kind
„…Die 11 Tage im artesono Lager fand ich cool und sehr spannend. Mit Z. und M. habe ich sehr gerne musiziert, sie konnten mir viel beibringen und waren dabei immer sehr nett.
Friday, August 10, 2007
Orchester-Camp
Wenn ein Mensch Musik macht, sind - je nach Instrument - dutzende von Muskeln gleichzeitig beansprucht und die dazu benötigte Koordination steht derjenigen im Hochleistungssport in nichts nach. In den internationalen Musik-Camps von artesono wird deshalb sehr darauf geachtet, dass die jungen Musikerinnen und Musiker genügend Bewegung und frische Luft haben. Es ist entscheidend für Instrumentalisten, dass sie ihren ganzen Körper fit halten. Das hilft Verspannungen abzubauen und Haltungsschäden vorzubeugen. Die Konzentrationsfähigkeit wird gefördert und die optimale Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates wird begünstigt. Sportliche Aktivitäten helfen mit, den Teamgeist zu fördern. Und das wirkt sich wiederum im Ensemble und Orchesterspiel positiv auf die Gruppe aus.